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Gartentipps April 2017

Es juckt in den Fingern, die Gartenarbeit hat schon längst begonnen. Der Winter wird nun endgültig ausgeharkt. Beete werden vorbereitet oder neu angelegt, Hochbeete entstehen und gut gereifter Kompost (drei bis fünf Liter pro Quadratmeter) wird verteilt. Anfang April schlüpfen die Raupen

des kleinen Frostspanners. Die gefräßigen, anfangs noch grau später grün gefärbten Raupen, verursachen nicht nur an Zierpflanzen, sondern auch an Obstbäumen Fraßschäden. Befallnester rechtzeitig absammeln und über den Hausmüll entsorgen.

Für eine frühere Ernte lässt sich der Rhabarber jetzt gut antreiben. Einfach einen Kübel, Eimer oder einen großen Blumentopf über den Austrieb stülpen. Noch besser sind spezielle Rhabarbertreibbehälter mit Deckel aus Ton, die die Wärme der Sonne für die Nacht speichern. Schon nach einer Woche ist ein Ergebnis zu sehen.  Die Alternativgefäße sollten so bearbeitet werden, dass sie einen abnehmbaren Deckel für die tägliche Belüftung haben.

Für Stauden, Rhododendren und andere immergrüne Sträucher ist der April die richtige Pflanzzeit. Der richtige Standort und die Pflanztiefe sind für ein gutes Gedeihen ausschlaggebend. Nach dem Pflanzen, trotz der feuchten Erde, gut angießen.

Sobald die Blüte am Mandelbäumchen zu welken beginnt, wird zurückgeschnitten. So wird die spitzendürre (Monilia) reduziert und es bilden sich neue längere Blütentriebe, die im nächsten Frühjahr ihre Blütenknospen öffnen.

Schneeglöckchen und Krokusse haben sich gut entwickelt und nehmen eine zu große Fläche im Beet ein? Nach der Blüte kann geteilt werden. Dazu den dichten Horst ausgraben, mit den Fingern vorsichtig teilen und an anderer Stelle in gleicher Tiefe wieder direkt einsetzen. Gut antreten, damit die Zwiebeln wieder fest im Boden sitzen und angießen.

Unsere „Freunde“, die Schnecken werden bei der ersten Erderwärmung im Garten wieder aktiv. Wer nicht alle Eiablagerungen im Herbst gefunden und vernichtet hat muss sich jetzt um die Plagegeister kümmern. Das schmackhafte Schneckenkorn ist eine Variante, zieht aber auch alle Schnecken der Nachbarschaft an. Ein Brett im Beet ausgelegt geht auch. Am nächsten Morgen können unsere „Lieblinge“ abgesammelt werden. So viele Schnecken der ersten Generation wie möglich beseitigen, dann werden es spürbar weniger, die sich in unserem Garten tummeln.

Dahlienknollen können in Töpfe gepflanzt und an einem kühlen hellen Platz im Haus vorgezogen werden. Nach den Eisheiligen werden die frostempfindlichen Dahlien mit samt dem Topfballen in die Beete gepflanzt.

Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. bietet zu bestimmten Themen Gartenseminare an, ein Besuch lohnt sich. Auf www.gartenfreunde-berlin.de sind die Seminare gelistet. Unter

www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/tipps/index.shtml

finden sie Newsletter für die Freizeitgärtner zu aktuellen Problemen zur Pflanzengesundheit. Hinweise zur Pflege, Schaderreger und zu erfolgreichen und umweltschonenden Pflanzenschutzmaßnahmen stehen in den Newslettern zur Verfügung.



Hannelore Fiebig
Gartenfachberaterin

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